306 Meter über dem Meeresspiegel sind vielleicht nicht so beeindruckend, aber an einem klaren Tag sieht man trotzdem direkt über den Vänern sowohl nach Värmlandsnäs als auch nach Lurö. Man hat außerdem Aussicht auf das Schloss Läckö, das ganz draußen auf Kållandsö liegt. Mehr darüber könnt ihr lesen in hier und hier.




Die Bilder oben wurden von dem Aussichtsturm aufgenommen, der sich ganz oben auf dem Gipfel befindet. Der Turm und das Café im Erdgeschoss werden von einem kleinen Interessenverein betrieben. Wie Sie unten sehen können, ist das Café recht einfach, aber es ist doch immer schön, einen Kaffee und Kuchen zu genießen, besonders wenn man spazieren ist.


Neben dem Turm gibt es auf dem Gipfel noch eine ganze Reihe anderer Dinge zu sehen. Unter anderem zwei Gedenksteine, einer von dem königlichen Besuch sowie einer von dem tragischen Flugzeugabsturz, bei dem ein norwegisches Militärflugzeug gegen den Berghang prallte. Als kleine Kuriosität gibt es hier auch ”Andrés Loch”, eine mysteriöse Ausgrabung unseres lokalen Prominenten. Es ist etwas unklar, warum er diese Ausgrabung unternahm, da er kein Geologe war und normalerweise etwas spektakulärere Projekte in Angriff nahm. Eine Theorie besagt jedoch, dass er eine Geliebte in der Nähe namens Gurli Linder hatte und deshalb einen Grund brauchte, um sich in der Gegend aufzuhalten… 😛 Wenn Sie mehr über diesen mythoumrankten Mann erfahren möchten, können Sie das Andrée-Museum in Gränna besuchen. Wir waren noch nicht dort, aber es steht definitiv auf unserer Liste.


Es gibt eine Vielzahl von Wegen, die durch das Naturschutzgebiet verlaufen, und wir haben einen ausgewählt, der gegenüber dem Gutshof Hällekis beginnt und endet. Dort gibt es eine alte Steintreppe, die den Start markiert. Man muss jedoch vorsichtig sein, dass man keinen Schaden anrichtet, da dies mit einer Geldstrafe von fünf Kronen bestraft werden kann… 🙂




Ungefähr auf halbem Weg des Wanderwegs gelangt man auch zu dem beeindruckenden Steinbruch, den ihr ebenfalls als Titelbild für diesen Beitrag seht. Hier gibt es einen kleinen Rundweg um den kleinen künstlichen See, aber auch einen ganz besonderen Wohnmobilstellplatz. Die Kamera hat es nicht ganz geschafft, die Farbe des Wassers einzufangen, aber sie ist absolut azurblau.


Visit Lidköping bezeichnet das Gebiet als den blühenden Berg, und dem können wir absolut zustimmen. Es ist unglaublich grün, und wenn der Bärlauch blüht, sieht es wirklich so aus, als ob der ganze Berg in Blüten gehüllt wäre. All diese Blumen verströmen zudem einen ganz besonderen Duft, und ganz ehrlich, nach einer Weile Herumgehen dort wird einem fast ein bisschen schwindelig.




Wenn man eine ganze Runde gegangen ist und fast wieder am Gutshof angekommen ist, geht man am Hällekis Trädgårdscafé vorbei. Hier gibt es ein ausgezeichnetes Angebot an leichteren Gerichten und gutem Kaffee und Kuchen. Außerdem gibt es eine Galerie, einen Flohmarkt, eine kleine Gärtnerei sowie das eine oder andere Kleinod.



Wir waren schon oft dort und waren jedes Mal mehr als zufrieden mit der gemütlichen Atmosphäre, dem guten Essen und nicht zuletzt dem hervorragenden Service.




Es gibt viele schöne Häuser in der Gegend, die einen zusätzlichen Umweg wert sein können. Nördlich von Kinnekulle liegt zudem das gemütliche Hellekis, wo man unter anderem das Handwerksdorf, verschiedene Museen sowie diverse andere schöne Sommervergnügen besuchen kann. Auch das Lundsbrunn Resort und Spa liegt hier in der Nähe, was eine schöne Ergänzung zu einer gemütlichen Wandertour sein kann. Sie können mehr darüber lesen hier.



Was lässt sich über dieses Erlebnis sagen? Ja, wir sind immer glücklich und zufrieden, wenn wir von Kinnekulle kommen. Hier gibt es leichte Wanderungen, Kultur, Natur, gutes Essen und vieles mehr. Mit anderen Worten, es ist eine Gegend, in die man immer wieder zurückkehren möchte. Wir können einen Besuch also wirklich empfehlen.





